October 24th, 2013
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Enduro World Series #7 Finale Ligure // ITA

Anita ready to race // Photo: Balz WeberAnita ready to race // Photo: Balz Weber

Mit dem letzten Lauf der Enduro World Series hat unsere 2013 Racesaison in Finale Ligure den krönenden Abschluss gefunden. Es gibt kaum einen würdigeren Saisonabschluss als das Rennen  in Finale Ligure, auf einer der besten Strecken der Saison zu fahren, grandiose Stimmung am Streckenrand  und obendrauf gute Rennresultate für beide Anita klassierte sich auf dem 9. und Caro auf dem 11. Rang. Im 2013 Enduro World Series Ranking verheissen diese Klassierungen nun einen super 8. Rang für Anita und trotz einigen technischen Ausfällen ein 13. Overallrang für Caro. 

1, 2, 3, und los gehts... //Photo: Balz Weber1, 2, 3, und los gehts… //Photo: Balz Weber

Da wir die letzte Saisonwoche noch gebührend ausklingen lassen wollten und in Flims bereits Schnee lag, haben wir uns bereits am Montag auf den Weg nach Italien gemacht. Auf den Strecken konnte erst Donnerstag und Freitag trainiert werden, so verbrachten wir die ersten Tage damit, einige Touren zu fahren, Shutteln und einfach den italienischen Lifestyle zu geniessen. 

Anita auf der Stage 5 //Photo: Matteo CappèAnita und Caro im Training auf der Stage 5 //Photo: Matteo Cappè

Am Mittwochabend wurden die Strecken bekanntgegeben, anders als an bisherigen Superenduro Rennen wurde in diesem Jahr erstmals das Rennen auf zwei Tage aufgeteilt. Dies hiess im Total wurden an den zwei Tagen 6 Stages, 23oohm und 65km gefahren. Da im Training geshuttelt werden durfte, schlossen wir uns mit Jamie Nicoll, Balz Weber und Sondra Williamson zusammen um mit unserem Bus von Trail zu Trail zu fahren, damit wir diese möglichst gut trainieren konnten. Wir hatten super viel Spass dabei! Jamie und Balz konnten uns noch einige gute Linientipps geben, wovon wir sehr profitieren konnten. 

Caro im Rennen auf Stage 5 //Photo: I love girl ridersCaro im Rennen auf Stage 5 //Photo: I love girl riders

Am Samstagmorgen starteten wir in den grossen Tag, 4 der 6 Stages mussten bewältigt werden. Auf der ersten Stage startete man auf eine längere Sprintpassage, ideal zum wach werden und in den Racemodus zu wechseln. Diese lief uns beiden sehr gut.  Am meisten Respekt hatten wir beide vor der Stage 2 (welche zugleich als Stage 6 gefahren wurde), dort startete man oben auf einem schnellen, immer wieder verblockten Trail, dann kam ein längerer technischer Anstieg bevor man in die schwierigsten Passagen reinfuhr, hier hiess es einfach einen kühlen Kopf zu behalten und die Sache sauber runter bringen. Dies gelang uns ohne grosse Zwischenfälle! Als wir bei Stage 3 ins Ziel einfuhren, wurde den Fahrern mitgeteilt, dass die Stage 4 aus dem Rennen gestrichen wurde. Ein Fahrer war auf der Stage 1 sehr schwer gestürzt und dies führte zu einem längeren Rennunterbruch. Unter diesen Umständen wäre es den hinten Startenden nicht mehr möglich gewesen bevor Dunkelheit auf die Stage 4 zu starten.  Somit konnten wir nach der dritten Stage den Nachhauseweg antreten. Wir waren in Anbetracht dessen, dass die Top Männer den zeitlich zu knapp bemessenen Transfer zur vier nur geschafft haben, wenn sie von unten bis oben voll am Limit gefahren sind, nicht unglücklich über diese Tatsache… In der Tageswertung hiess dies für uns die Plätze 9 (Anita) und 11 (Caro). 

10392910836_a28d43e84f_oAnita zeigt wie es aussehen sollte…. //Photo: Matteo Cappè

Katy Winton crasht Caro an der selben Stelle vors Rad...   //Photo: Vanja KodermakKaty Winton crasht Caro an der selben Stelle vors Rad… //Photo: Vanja Kodermac

Das Ziel vom Sonntag hiess ganz klar, Anita wollten sich den achten Platz sichern und Caro ihr Saisonziel die Top Ten erreichen. Anita stürzte aber unglücklich, wie viele andere Fahrer auch, weil mehrere Linien die im Training noch offen war, plötzlich geschlossen waren und niemand dies den Fahrern mittgeteilt hatte. Somit konnten wir beide unsere Klassierungen vom Vortrag nich verbessern und landeten am Ende auf den guten Plätzen 9 & 11. Mit diesen Resultaten am letzten Rennen der Saison sind wir beide ganz Zufrieden und können nun mit einem guten Gefühl und Top Motiviert für das kommende Wintertraining in die Offseason starten!! Die nächsten Wochen werden wir zuerst mal damit verbringen die nächste Saison zu planen und genügend Sponsoren dafür zu gewinnen! Den Bikes gönnen wir mal eine kleine Pause. Caro hat zudem noch eine OP vor sich um das Metall ihres Schlüsselbeinbruchs vom letzten Jahr entfernen zu lassen, um dann endlich Metallfrei in die nächste Saison starten zu können.

Herzlichen Dank an alle unsere Sponsoren für die super Unterstützung in dieser Saison!!Herzlichen Dank an alle unsere Sponsoren für die super Unterstützung in dieser Saison!!

Nach einer Saison wie dieser lässt es sich sehr gut feiern danach... DANKE!!Nach einer Saison wie dieser lässt es sich sehr gut feiern danach… DANKE!!

September 19th, 2013
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Ischgl Overmountain Challenge

Racereport Ischgl Overmountain Challenge 14./15. September 2013

Vergangenes Wochenende stand die Ischgl Overmountain Challenge auf dem Plan. Denn Nobelskiort kannten wir bis dahin nur vom Winter und waren gespannt, was uns dort für Trails erwarten würden. Schon vor Anreise war klar, dass das Rennen aufgrund des Schneefalls gekürzt werden muss. So waren statt 6 Stages nur noch 4 im Rennen. Für einmal konnte wir uns in einem schönen 4* Hotel einquartieren, in unserem Bus wären die Temperaturen wahrscheinlich auch nicht auszuhalten gewesen.

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Bei Nieselregen absolvierten wir am Samstag alle Stages, um uns einen Überblick zu verschaffen. Schon am Vortag gab es heisse Diskussionen über einen langen Uphill in der Stage 2. Schrecklich musste dieser sein… Bei Stage 2 angekommen wussten wir auch gleich von was die Rede war! Schon von weitem sah man, wie sich die Fahrer schiebend und tragend die steilen Spitzkehren hoch kämpften. Auch wir kamen auf dem lehmigen, nassen Boden nur mühsam vorwärts, bis dato noch schiebend waren wir uns sicher, dass wir dieses Stück tragend mit dem Bike auf dem Rücken im Rennen auf uns nehmen mussten. Dies musste wohl noch auf dem Parkplatz trocken geübt werden… Bis auf dieses Stück war die ganze Stage jedoch ziemlich flowig und spassig. Die gleich darauf folgende kurze Stage 3 war sehr schlammig aber versprach viel Fahrspass. Nach Stage 3 konnten wir uns wieder auf die Gondel begeben und anschliessend galt es a. 350 steile Höhenmeter zum Start der Stage 4 hoch zu pedalieren. Diese Stage führte über einen gebauten Trail, gespickt mit Kurven und Sprüngen in die Tiefe. Die teilweise etwas engen Kurven konnten einem komplett den Speed rauben,  traf man sie nicht richtig. Für das Rennen war die Devise klar, immer schön nach vorne schauen, dass dies möglichst nicht passiert.

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Im Tal angekommen nahmen wir noch die Stage 1 in Angriff, nochmals galt es ca. 30min hoch zu treten um auf die Stage zu gelangen. Die Stage ging gleich schon technisch los,  fast wären wir die erste Kurve schon im Buschwerk gelandet… Weiter ging es auf einem steilen, wurzligen Trail mit unzähligen rutschigen Steinen. Für Abwechslung war gesorgt und eine hohe Konzentration war Voraussetzung, wenn man auf dem Bike bleiben wollte.

Am Samstagabend stand zusätzlich der In-City Prolog in Ischgl auf dem Plan. Dieser führte über  Treppen, Steilwandkurven und einen Wallride, Caro klassierte sich hier auf dem 4.Rang und Anita auf Platz 3.

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Am Sonntag um 9 Uhr wurde das Rennen bei leichtem Nieselregen gestartet, zum Glück wurde das Wetter nicht wie vorausgesagt schlechter und wurde stattdessen immer besser. Mit Stage 1 kamen wir gut klar, jedoch noch nicht auf Racespeed, es war einfach sehr schwierig Flow zu finden. Die Parkplatz-Übungen  „How to carry a bike“ halfen auf Stage 2 enorm und beide konnten ihr Bike problemlos schultern. Durchbeissen war hier die Devise, es gab ja eine Menge Preisgeld zu holen. Wegen akutem Sauerstoffmagel nach dem 5min „hike a bike“, konnte Caro kaum noch geradeaus Fahren und stürzte daraufhin zwei mal. In Stage 3 erwischte Anita die letzte nasse Wiesenkurve vor dem Ziel nicht optimal und hatte einen ärgerlichen Sturz zu verbuchen. Auf Stage 4 wurden wir mit einer tollen Zwischenverpflegung inkl. heissem Tee erwartet. Beiden lief diese letzte Stage recht gut, obwohl nicht mehr so viel Power in den Beinen übrig geblieben war.

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In der Endabrechnung konnte sich Anita auf dem tollen 3. Rang nach Ines Thoma und Pauline Dieffenthaler einreihen, Caro folgte auf Rang 5. Overall hat uns das Rennen super gut gefallen und vor allem hatten wir eine super gute Zeit mit den anderen Mädels. Bleibt zu hoffen, dass der Veranstalter sich die Fahrerkritik zu Herzen nimmt, um eine noch bessere Veranstaltung im 2014 zu machen. Denn diese soll ja die erste offizielle UEC Enduro Europameisterschaft sein.

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Vielen Dank an Christoph Bayer & Manfred Stromberg für die schönen Fotos.

September 19th, 2013
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Gorilla eLearning Videodreh

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Sicherlich hat der eine oder andere von euch schon mal von der “Schtifti” gehört, diese Organisation widmet sich der Gesundheitsförderung für Kinder & Jugendliche. Mit dem Programm “Gorilla” werden Schulen besucht und den Kindern wird spielerisch vermittelt wie man sich bewusst gesünder Ernährt und mehr Spass an Bewegung und Sport hat. Dafür hat Gorilla eigens eLearning Videoclips gedreht, wo man sich per Video die gängigsten Moves & Tricks der folgenden Sportarten anschauen kann und selber nachmachen kann. Bereits Verfügbar sind Freeski, Streetskate, Long-& Slalomboard, Brakedance, Footbag und Frisbee.

Gorilla Anita & Caro Gehrig

Und jetzt wird erst richtig Interessant ab nächstem Jahr kommt auch Mountainbiken dazu!Genau aus diesem Grund haben wir letztens einige Tage zum Filmen in der Lenzerheide verbracht. Zusammen mit Roger Rinderknecht und Christian Thaler von der Bikeschule Emprova waren wir die Auserwählten Fahrer für die MTB eLearning Clips. Anders als bei einem “normalen” Videodreh” geht es bei solchen Clips darum zum Beispiel die richtige Kurventechnik in einem Film festzuhalten. Gefilmt wird somit nicht das etwas möglichst gut ausschaut beim Fahren sondern viel eher,  das der Zuschauer einen möglichst grossen Lerneffekt hat beim schauen. Das hiess für uns konkret das eine Kurve bis zu 20 Mal gefahren werden musste, bis alle Aufnahmen im Kasten waren. 

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Highlight des Videodrehs war der Donnerstag, zusätzlich zu den normalen Kameras kam eine Drohne dazu und wir filmten einige längere Sektionen zum Thema Flow. Ich staunte nicht schlecht als ich einmal fast von der Drohne abgeschossen wurde, da ich etwas schneller als der Kameramann dachte, aus dem Wald raus kaum… Ooops Glück gehabt!

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Vielen Dank an das Gorilla-Team und an das Hotel Bestzeit für die coolen Tage in der Lenzerheide.

Die Videos werden anlässlich der Bikedays im nächsten Frühjahr gelauncht, bald schon gibts einen Teaser der euch hoffentlich gefallen wird.

Auf der Homepage gibts mehr Infos zu Gorilla.

Alle Fotos von Alessandro D’Angelo, vielen Dank.

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September 11th, 2013
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Enduro World Series #6 Val d’Isère // FRA

Bereits seit einigen Wochen sind wir von unserem USA/Canada Trip zurück und in der Zwischenzeit war auch schon wieder viel los. Kaum zu Hause angekommen gings los Koffer ausgepackt und Sachen waschen und direkt wieder einräumen. Diesmal ging es mit dem unserem fast schon vernachlässigten Bus nach Frankreich, genauer gesagt Val d’Isère an die World Series Nr. 6. Da wir langsam genug von Hotelzimmern und Appartments hatten und unser Geld auch langsam zur Neige geht, entschieden wir uns endlich mal wieder im guten alten Gipsy Camp einzuquartieren.

Anita Gehrig EWS Val d'Isère

Das Rennen wurde im selben Format wie auch schon die Worldseries in Val d’Allos ausgetragen, das heisst zwei Tage Racing, mit jeweils einem Trainingslauf vor dem Rennlauf und sonst kein Training auf der Strecke. Eigentlich liegt uns dieses Format, aber dieses Wochenende wollte es nicht so recht. Angefangen mit Caros Plattenfestival auf den ersten beiden Stages, ging es weiter auf der dritten Stage. Da das Wetter ziemlich verrückt spielte und sehr dichter Nebel am Berg lag, wurde der Rennstart verschoben. Bei den ersten 50 Männern war die Sicht ziemlich klar, danach zog es wieder mehr und mehr zu. Bis zum Start der Frauen konnte man kaum noch 10m weit sehen. Dies führte dazu, das mehr als die Hälfte der Frauen in dieser Stage im Nebel verloren gingen und nicht recht wussten ob die Stage noch gewertet wird oder nicht. Caro ging schon nach den ersten Kurven wegen fehlendem Tape verloren, Anita schaffte es immerhin bis ungefähr zur Hälfte, dort landete sie auf einer Forststrasse, die wie sie nach einigen hundert Metern auch bemerkte, überhaupt nicht mehr der Rennstrecke entsprach. Dort traf sie nach kurzer Zeit auf Anka Martin, Ines Thoma und Anneke Beerten welche alle auch verloren gingen. Anita und Anka fanden nach einigen Minuten wieder auf die Strecke und fuhren auf dieser Richtung Ziel, mit dem Gedanken das diese Stage so gar nicht zählen konnte. Falsch gedacht! Obwohl es Fahrer gab die auf ihren Irrfahrten schnellere Wege zum Ziel fuhren, wie solche die die Strecke nie verlassen haben. Ebenso für solche die den Weg verlassen hatten und wieder zurück auf die Strecke fanden, gab es keinerlei Konsequenzen für die entsprechenden Fahrer, normalerweise gibt es Zeit Penalties schon beim Abkürzen eines Corners. Da kommt man sich ziemlich verarscht vor…

Caro Gehrig EWS Val d'Isère

Na ja, am Sonntag standen dann noch zwei Stages an, beide waren echt cool zum fahren, die zweite und letzte Stage war zudem gespickt mit einigen fiesen Uphill und alles in allem extrem physisch. Auf diesen beiden Stages liefs uns beiden ziemlich gut, konnten aber die verlorene Zeit vom Vortag nicht mehr aufholen. Somit resultierte das Wochenende in einem 9. Rang für Anita und 17. für Caro. 

Podium Enduro of Nations

Lichtblick des Wochenendes war das wir in der Enduro of Nations Wertung zusammen mit Lorraine Truong den dritten Platz  für die Schweiz belegten hatten. 

Die Saison neigt sich langsam dem Ende zu und wir haben nur noch drei Rennen zu fahren, diese werden sein: Ischgl Overmountain Challenge, Specialized-SRAM Enduro Flims und das Finale der Worldseries in Finale Ligure. 

August 17th, 2013
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Enduro World Series #5 Crankworx Whistler // CAN

09.-11.08.2013

Nachdem wir von Denver hoch nach Vancouver geflogen sind, wurden wir am späten Abend von unseren Freunden mit den Wohnmobilen abgeholt. Der Roadtrip konnte also starten… Wenn da nicht die Gepäckproblematik gewesen wäre! 4 Leute, 5 Bikebags und sonst unzählige Gepäckstücke konnten unmöglich die ganze Woche mitgenommen werden. Netterweise hat Jvan Delvais und Simon Eppenberger, vom Specialized Shop Velo Elsener in Zürich, unseren überflüssigen Gepäckstücken Asyl anerboten! Vielen Dank nochmals!!

Der erste Stop unserer Reise war Roberts Creek an der Sunshine Coast wo wir die Jungs von der Flying Metal Crew besuchen wollten. Die Trails und die Natur dort waren einfach der Wahnsinn, weil es uns da so gut gefallen hat, haben wir uns entschieden etwas länger dort zu bleiben! Das Abendessen konnte man jeweils am Morgen bei Ebbe direkt am Strand zusammen sammeln, Muscheln im Überfluss konnte man da ausgraben!! 

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Mit der Fähre gings weiter nach Vancouver Island wo wir die Trails von Cumberland und Duncan entdeckten. Zum Abschluss unseres Roadtrips stand der Videodreh für unser Girls MTB Video mit Julia Hoffmann in Squamish an. Wir hatten einen spassigen aber anstrengenden Tag im Wald, leider blieb neben dem Filmen keine Zeit mehr grossartig andere Trails dort auszuchecken! Dort müssen wir unbedingt nochmals hingehen, in diesen Wäldern verbergen sich unglaublich viele Trails.

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Am Dienstag checkten wir im Hotel in Whistler ein, endlich waren wir zurück im Paradies wo bei uns das Mountainbike Feuer so richtig entfacht wurde! Bis zum offiziellen Training am Donnerstag blieb also genügend Zeit die Bikeparktrails zu shredden und sich dort auszutoben! Am Freitag fuhren wir erstmals die Stages 1-4 der Reihe nach ab, schon auf dem Transfer zur Stage 3 mussten wir bei der 30°Grad Hitze ordentlich leiden und wir waren etwas demotiviert als wir feststellten das die vorgegeben Zeiten für uns Frauen wohl etwas knapp bemessen wahren. Die Stages waren allesamt sehr physisch und technisch schwierig, aber durchaus sehr spassig zu fahren. Nachdem wir die Stage 4 gefahren sind, waren wir alle komplett hinüber, obwohl wir die letzte Stage vom Rennen noch nicht mal gefahren sind.

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Zurück im Village kam die Info das die Transferzeiten zu den Stages verlängert wurden! Phuhh, noch mal Glück gehabt!! Für den Samstag entschieden wir uns das Training sausen zu lassen um möglichst viel Energie für das Rennen vom Sonntag zu haben. 

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Sonntag in der Früh wurde auf dem Dach vom SRAM Truck aus auf die Strecken gestartet, moderiert das ganze von der Bikelegende Brett Tippie! Die erste Stage lief beiden gut, für den Anfang ganz passabel! Auf der zweiten die grosse Ernüchterung bei Caro, bei der Einfahrt in ein Steilstück erwischte sie mit dem Vorderrad einen Felsen von der Seite, welcher die ganze Luft entwischen liess. Kaum bemerkt auch schon die Vordertür über den Lenker genommen. Schnell eine CO2 Kartusche rein und weiter gehts! Leider nix daraus geworden, da die Luft einfach überall aber nicht in den Reifen wollte. Blieb nichts anderes als einen Schlauch reinzumachen und mit der Hand aufzupumpen, was ewigs dauerte. Nun stellte sich die Frage, ob es Caro rechtzeitig zum Start der Stage 3 schaffen konnte. Glücklicherweise waren die Startzeiten um rund 10min verzögert und somit schaffte sie es rechtzeitig. 

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Anita hatte ein solides Rennen bis zur vierten Stage ohne grosse Zwischenfälle sie konnte somit mit einem guten Gefühl zur letzten und längsten Etappe, welche auf dem “Top of the World” Trail startete und bis unten ins Village führte. Knapp 30min dauerte diese Stage, ganz schön am Limit wenn man den ganzen Tag schon auf dem Bike gesessen war. So müde war es extrem schwierig sich nochmals so richtig zu pushen. Irgendwie im flow bleiben war die Devise. Dies gelang Anita einigermassen, auch wenns sie noch einen harten Abflug einstecken musste. Auch Caro blieb nicht verschont und hatte neben ihrem Crash  nochmals einen Plattfuss, der aber schnell behoben werden konnte. 

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Glücklich und mehr oder weniger zufrieden überquerten wir die Ziellinie um ca 6 Uhr abends. Caro auf dem undankbaren 25. Rang und Anita erneut unter den ersten 10. 

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August 2nd, 2013
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Enduro World Series #4 Winterpark Colorado // USA

26.-28.07.2013

Am Freitag dem 19.Juli waren wir in  Denver gelandet, erst mal verbrachten wir einen Tag in Denver,etwas Shopping musste schon sein… ;-) Den Sonntag verbrachten wir damit, unsere Bikes zusammen zu bauen und etwas die Gegend mit dem Bike auszukunden. Mit dem Jetlag in den Knochen und der Höhe (2700m.ü.M) ging es am ersten Tag ganz schön streng bergaufwärts.

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Wie schon die beiden EWS Runden zuvor, schlossen wir uns der Deutschen Reisegruppe an und bewohnten zusammen ein richtiges „Ami-Haus“; Hot Tub, riesen Betten, Kühlschrank mit Eismaschine und allgemein sehr grosszügig ausgestattet. Hier liess es sich aushalten!

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Die Woche verging im Flug und schon stand auch schon der erste offizielle Trainingstag zum dreitägigen EWS Rennen am Donnerstag an. Pünktlich um 12 Uhr wurden die Stages für den folgenden Tag bekannt gegeben. Die erste Stage bestand schon aus dem Bikeparktrail den wir am meisten mochten; Trestle DH. Eine abwechslungsreiche Strecke mit vielen technischen Sektionen und einigen Sprüngen. Stage 2 bestand wiederum aus einem Bikeparktrail, nur war dieser viel länger, technisch weniger anspruchsvoll, jedoch mit vielen zum Teil recht grossen Sprüngen. Am Nachmittag kam eine mächtige Wolkenfront auf, die nicht viel Gutes brachte; Blitz, Donner, Hagel und viel Regen. Nach etwas mehr als einer Stunde war der Spuk vorbei und die Strecken zeigten sich im nassem von ihrer Besten Seite.

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Voll motiviert starteten wir am Freitag in die erste Stage, wir beide wussten, auf dieser Stage konnten wir so richtig schnell sein. Beiden gelang ein sauberer Lauf, Anita mit der fünft schnellsten Zeit und Caro mit der acht besten. So konnte es weitergehen! Stage 2 lief beiden wiederum recht gut und wir beendeten diese auf dem 7. (Anita) respektive 9. Rang. So befanden wir uns nach dem ersten Tag auf den sehr guten Zwischenrängen 6. (Anita) und 8. (Caro). Gleich anschliessend stand das Training für Stage 3a+b sowie 4 an. Wie praktisch jeden Tag um ca. 14.00 Uhr stand ein Gewitter an. So mussten wir uns während dem Training auf der Vier unterstellen und ausharren. Geschafft kämpften wir uns nochmals zum Start zur 3 hoch. Eine am Anfang sehr pedalierlastige Strecke auf einem schönen Singletrail stand bevor. Weiter ging es dann auf einem technisch anspruchsvollen Trail, der sehr spassig zu fahren war. Zum Teilstück 3b musste nochmals ein Uphill erkämpft werden. Die Stage bestand aus einem Bikeparktrail mit vielen Holzdoubles, Tables und einem Trettstück. Völlig geschafft vom Tag waren wir um halb 8 wieder zurück im Haus und hofften uns möglichst schnell wieder erholen zu können.

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Dies gelang Anita sehr gut und sie startete gut in die physisch sehr anspruchsvolle Stage. Schon nach dem ersten Drittel machten sich aber technische Probleme breit, die das Ganze noch viel anstrengender machten. Auch Anita’s Bremsscheibe fiel dem einen Stein zum Opfer, der bestimmt jede zweite Bremsscheibe zerstörte. Trotzdem reichte es aber zum 8.Rang, jedoch waren viele Sekunden zur Konkurrenz flöten gegangen. Caro erwischte nicht den Besten Tag und klassierte sich unter ihren Erwartungen, die lange Tretpassage und ein Sturz forderten ihren Tribut.

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Die Stage von Tag drei gefiel uns super, wieder war ein grosser Teil auf den super schnellen Downhilltracks des Bikeparks. Anita griff nochmals voll an und wollte die knapp 20 Sekunden auf Platz 6 gutmachen. Dieser Plan ging leider um weniger als 3 Sekunden nicht auf, die fünft Beste Stagezeit war immerhin ein Trost.

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Caro hatte eine gute letzte Stage und klassierte sich in den Top Ten. In der Endabrechnung fand sich Anita auf dem 7. Platz, der bisher besten Klassierung an der EWS und Caro auf dem guten 12. Rang.


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Die Zeit in Winterpark war super und nun befinden wir uns auf einem Roadtrip in Kanada an der Sunshine Coast.

 „Living the dream, big time!!“ 

July 24th, 2013
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Enduro World Series #3 Les deux Alpes // FRA

05.-07.07.2013

Nach dem super Rennen in Val d’allos, machten wir uns am Montag auf den Weg nach Les deux Alpes, welches ca 3 ½ Stunden Autofahrt entfernt war. Schon auf der Fahrt nach 2 Alpes, hatten wir einiges an Nervenkitzel; unsere Kupplung entschied sich teilweise den Geist auf zu geben, hiiiilfe!! Nichts destotrotz haben wir es dahin geschafft. Den Anfang der Woche gingen wir gemütlich an, einige Abfahrten im Bikepark, welcher uns nur teilweise überzeugen konnte und Rennradfahren stand auf dem Programm.

Am Mittwoch machten wir uns zusammen mit Julia Hoffmann auf in Richtung Col du Lautaret, ein Klassiker für Rennradfahrer. Auf 70km hatten wir 1800hm zu bewältigen, glücklich und zufrieden kamen wir in 2 Alpes an. Nun konnte das Rennen losgehen!

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Dieses Mal war das Format etwas anders als in Val d’Allos; wieder konnte man auf die Hilfe von Bergbahnen zählen, am Freitag war es nur gestattet die Trails zu Fuss abzugehen, Samstag war der ganze Tag Training auf den Strecken und Sonntag galt es ernst und alle Stages wurden im Rennen ausgetragen.

Die ganzen Strecken zu Fuss abzugehen war schlichtweg unmöglich, so entschieden wir uns wenigstens eine Stage  von vier abzugehen. Immerhin hatten wir so ein bisschen eine Idee was uns erwarten würde.

Das Training am Samstag nutzten wir voll aus und konnten uns so eine gute Übersicht verschaffen. Die Stages befanden sich zum grössten Teil weg vom Bikepark, auf Wanderwegen, die sonst nicht für Biker offen sind. Einige Abschnitte wurden ziemlich „Freestyle-mässig“ quer über Alpwiesen abgesteckt, was es in dem steilen schieferigen Gelände in sich hatte.

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Gespannt warteten  wir darauf was uns der Sonntag bringen würde. Stage eins war die längste aller Wertungsetappen und hatte eine Fahrzeit von rund 18min. An dem sonst sehr downhill lastigen Event wurden in dieser Stage auch die Kletterfähigkeiten auf den Prüfstand gestellt, es galt einen fiesen Uphill zu bewältigen. Wir konnten die guten Plätze 10 (Anita) und 12 (Caro) belegen.

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Auf der teilweise hochalpinen Stage 2 hatte Caro kein Glück und musste noch im oberen drittel einen platten Reifen kassieren. Somit war für sie nun aufholen angesagt, was bei einem Rückstand von über 3 Minuten kein leichtes Unterfangen ist… Am Ende schaute nur noch der 20.Rang heraus.  Anita hatte ein solides Rennen und konnte den 11.Rang heraus fahren.

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Montag nach Les Deux Alpes stand schon die Weiterfahrt nach Alpe d’ Huez ans Megavalanche an. Leider machte Anita eine hartnäckige Grippe ein Start unmöglich, Caro entschied sich das Risiko des Massenstarts nicht zu tragen und zusammen die verfrühte Heimreise anzutreten. Diese verlief gar nicht nach Plan; unser Renault Master entschied sich 20km vor der Schweizer Grenze den Geist aufzugeben und wir durften uns Stunden mit französischen Abschleppdiensten und dem TCS herumschlagen. Was gibt es schöneres, als mit einer hartnäckigen Grippe und Fieber bei über 30°C irgendwo auf der Autobahn stehen zu bleiben…

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Nun sind wir bereits in Winterpark/ Colorado und freuen riesig auf das Rennen hier. Die Trails hier sind super flowig und machen richtig Laune.

July 4th, 2013
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Enduro World Series #2 Val d’Allos //FRA

Das Rennen in Allos war nicht nur die lang ersehnte zweite Runde der EWS, sondern auch der Auftakt unseres Saisonhöhepunktes, einem schier endlosen Racetrip; EWS Val d’allos und Les 2 Alpes, Megavalanche Alpe d’huez, EWS Winterpark Colorado, Roadtrip BC und EWS Crankworx Whistler. Zusammen mit der Reisegruppe Deutschland mit Julia Hofmann, Tobias Woggon, Max Schumann, „Ginger“-Holger, den Filmern und Photografen Philipp und Johnnie haben wir den ganzen Trip geplant.

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Station eins auf dem Trip Allos befindet sich ziemlich abgelegen in der Haute Provence, schon vor dem Rennen war bekannt, dass uns dort eine Menge Abfahrtsspass empfangen würde. Mehr als 10’000 bergab Höhenmeter standen uns bevor. Erstmals, für uns bei einem Endurorennen, hatten wir nicht einen Tag Training. Sondern es war nur erlaubt, die Strecke am Vortag des zweitägigen Rennens, zu Fuss zu besichtigen. Da 6 Stages mit einer Fahrzeit von mehr als einer Stunde anstanden, war es unmöglich alle abzugehen. Wir entschieden uns nur das Minimum anzuschauen um wenigstens einen kleinen Überblick zu haben was uns erwarten würde. Direkt vor jedem Racerun gab es einen Besichtigungsrun wo man jedoch nicht anhalten durfte. Am späteren Nachmittag konnten wir uns endlich auf unsere langersehnten Specialized Enduro 29’’ setzen. Die Umstellung war riesig, jedoch fühlten wir uns schnell wohl. Mussten wir auch, einen Tag später war ja schon Rennen und wir hatten unsere 26’’ Stumpjumper bewusst zu Hause gelassen.

Samstag Morgen um 8.00 Uhr mussten wir uns bereits auf den Lift begeben, der erste „Reco“ –Run stand an. Nicht wissend was uns im oberen Teil erwarten würde hatten wir schon einwenig ein mulmiges Gefühl in der Bauchgegend. Unsere Erwartungen wurden aber nicht enttäuscht und wir fanden einen flowigen, super schnellen Singletrail mit rund 1000 Tiefenmeter vor. Die zwei weitern Trails vom Samstag waren vom Terrain und Schwierigkeitsgrad ähnlich. Am Ende des Tages fand sich Anita auf dem super 7.Rang und Caro auf dem 15. Rang wieder.

Für die langen Stages vom Sonntag nahm sich Anita vor den Platz vom Samstag zu verteiden und Caro sah ihre Chance genau dort um Plätze gut zu machen. Zweimal hatte man die gleiche Stage zu bewältigen, mit rund 18min Fahrzeit, vielen Uphills und technisch hohen Schwierigkeitsgrad hatte die es in sich. Taktik war ganz klar nicht schon im oberen Teil alles Pulver zu verschiessen, da es im unteren Teil noch viel technischer wurde. Einen Sturz in Folge der Müdigkeit wollten wir nicht riskieren.

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Die letzte Stage war im Vergleich zu den anderen 5 Stages einem Sprint gleich. Nur ca. 5 Minuten Fahrzeit standen an. Der Bikeparktrail beinhaltete viele rutschige Kurven, Highspeed Passagen und ein paar kurze Uphills. Nichts mehr anbrennen lassen war die Devise. Caro gelang dies nochmals sehr gut und konnte auf der letzten Stage noch einmal Ränge gut machen. Anita attakierte viel zu wenig und verlor auf der letzten Stage die entscheidenden Sekunden für Platz 8.

Im Schlussklassement nach zwei Tagen Dauer Racemodus fanden wir uns auf Platz 9 Anita und Caro auf dem 12. Rang.

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Ein herzliches Dankeschön geht an Specialized für das Beste Racebike ever und genialen Support vor Ort durch unsere Mechaniker Muscolini und Paddy!

#BIGWHEELSBIGFUN

June 24th, 2013
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Doppelsieg am Superenduro in Madesimo // ITA

21.-23.06.2013

Madesimo, das unscheinbare, schöne Alpendorf hinter dem Splügenpass, war auch diese Saison wieder Bestandteil der italienischen Superenduro Serie. Anita hat dieses Rennen im letzten Jahr gewonnn und dieses Mal wollten wir noch einen obendrauf setzen.

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Am Freitagmorgen nahmen wir es gemütlich und profitierten von der kurzen Anreisezeit nach Madesimo, von Flims sind es lediglich 1h20min dorthin. Zusammen mit unseren schweizer Freunden nahmen wir die Strecken unter die Räder und suchten die idealen Racelines auf den zwei Stages. Anders als bei den meisten Superendurorennen gab es hier einen Lift zum Start, für Stage 1 nahm man den Lift und musste anschliessend ungefähr eine Viertelstunde zum Start hochpedalieren. Bei Stage 2 hiess es selber in die Pedalen treten, rund eine Stunde ging es den Berg hinauf und zum Schluss noch ein kräfteraubender Anstieg gerade die Skipiste hoch. Dies wurde zweimal wiederholt und somit hatte man 4 Stagezeiten, die zusammen addiert die Totalzeit ergaben. 

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Am Samstag fuhren wir nur wenige Trainingsruns um Kräfte für das Rennen vom Sonntag sparen zu können. Uns war von Anfang an bewusst das Stage 2 & 4 wohl das Rennen entscheiden wird, wer auf dem wurzeligen und nassen Trail einen smoothen und schnellen Run ohne grosse Zwischenfälle runterbringt, wird schwer zu schlagen sein. Somit trainierten wir auch hauptsächlich nur auf dieser Strecke. Wie üblich am Superenduro startet man am Samstagabend zum Prolog. Dieser führte gleich oberhalb der Bahnstation über einige Wiesenkurven ins Dorf wo man durch die Gassen von Madesimo dem Ziel entgegen sprintete. Caro gewann den Prolog und Anita klassierte sich als dritte, dies stimmte uns schon mal sehr zuversichtlich für das Rennen vom Sonntag.

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Am Sonntagmorgen ware wir beide ziemlich nervös, wir wussten beide ganz genau, wenn wir unsere Läufe so durchziehen konnten wie im Training, liegt alles drin! Beim Time Check nach den ersten beiden Stages, zeigten die Zwischenresultate erfreuliches an, Anita auf dem ersten und Caro auf dem dritten Zwischenrang. Von da an wussten wir, jetz Nerven bewahren und die Sachen nach Hause bringen. Was uns auch gelang! Wir konnten beide unsere Zeiten nochmals verbessern und somit unseren ersten Doppelsieg in dieser Saison feiern! Anita gewann das international gut besetzte Rennen vor Caro und der Neuseeländerin Gabby Molloy. 

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June 19th, 2013
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Specialized-SRAM Enduro Series Willingen // GER

15.-16.06.

Willingen hatte bei uns schon von vornherein einen schweren Stand, Caro ist dort im letzten Jahr beim Wheels of Speed Downhillrennen so schwer gestürzt das sie sich das Schlüsselbein und Schulterblatt brach. Somit war der Ort mit ziemlich vielen negativen Vibes befleckt….

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Da dieses Jahr dort ein Lauf der Specialized-SRAM Enduroseries ausgetrgen wurde, war für uns klar, das wir die 700km ins Sauerland auf uns nehmen mussten um das Rennen dort zu fahren. Am gleichen Wochenende fand bei uns Zuhause auch der Trailfox statt, schade konnten wir an unserem Heimrennen nicht teilnehmen. 

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Im Training am Samstag fuhren wir die rund 43km lange und 1150hm umfassende Strecke zum ersten Mal. In den Stages ging es teilweise 2-3km weitere Kilometer den Berg hoch und teils auf Forststrassen den Berg runter, nicht unbedingt das was man sich in einem Endurorennen wünscht… Auf den letzten beiden Etappen gab es nichts zu meckern, die waren wirklich sehr spassig zu fahren. 

Für einmal machte uns nicht der technische Schwierigkeitsgrad der Strecke nervös sondern viel eher wussten wir nicht so recht ob wir auch in so viel Uphillanteil auf den Stages ein gutes Rennen fahren konnten. Am Sonntag konnten wir zum Glück genau das Beweisen, Anita konnte sich über den 3. Platz und Podium freuen und Caro folgte direkt auf Rang 4. Somit genau un umgekehrter Reihenfolge zum letzen Rennen in Samerberg.

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Dieses Wochenende starten wir am Superenduro in Madesimo, wir hoffen da endlich unser ersehntes Doppelpodium erreichen zu können. Danach gehts direkt weiter auf einen dreiwöchigen Frankreich Trip mit zwei Enduro Worldseries und dem Megavalanche.

Blog von den Zwillingen Anita & Caro Gehrig Pro Enduro MTB Riders

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